Beeplog.de - Kostenlose Blogs Hier kostenloses Blog erstellen    Nächstes Blog   

Gerechtigkeit für Eltern

Das deutsche Jugendamt geht gegen Eltern und Kindern ohne jeglichen Respekt vor!



Du befindest dich in der Kategorie: Allgemeines

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Jugendhilfe feiert Kindesentzug

Von familielauke, 20:55
Eine vernünftig kontrollierte und sorgfältig arbeitende Jugendhilfe ist wichtig und notwendig. Darüber besteht Einigkeit in allen Lagern. Nicht einig ist man sich hingegen über die derzeit in Deutschland praktizierte Form der Einschränkung des Sorgerechts und des Kindesentzuges durch viele Jugendämter landauf und landab.

Je hartnäckiger die Auseinandersetzung mit vorschnellem und kindesschädigendem Kindesentzug wird, desto heuchlerischer werden die Argumentationen besonders der Jugendämter, die sich angegriffen fühlen. Angegriffen
zu Recht, da nach wie vor die Jugendämter zu den am wenigsten effektiv kontrollierten Behörden dieser vermeintlich demokratischen Republik gehören. Entscheidungen des Jugendamtes werden lediglich durch das zuständige Familiengericht überprüft, in der Regel zugunsten des Jugendamtes. Welcher Familienrichter legt sich auch gern mit dem Jugendamt an, mit dem er auf Dauer zusammenarbeiten muss. Dazu kommt die Angst einer staatlichen Behörde, die selbst im Zweifelsfall betroffenen Eltern kein Recht zugestehen will, um keine „Amtsschwäche“ zu zeigen. Selbst in internen Papieren der Jugendämter wird diese Strategie unverholen propagiert.

Nachdenklich stimmen die Zahlen, die die staatliche Jugendhilfe dieser Tage veröffentlichte. So hat sich die Zahl der Sorgerechtsentzüge seit 2003 bis heute verdoppelt! Wollen die Jugendämter damit dokumentieren, dass sie besser arbeiten? Sicherlich wurde damit dem einen oder anderen Kind ein besseres Leben als in der angestammten Familie gesichert, viel mehr noch werden aber so Eltern und Kinder unerträglichem Leid und zunehmender emotionaler Verwahrlosung ausgesetzt. Da beschwert man sich öffentlich und lauthals über Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR und verfährt im Wesentlichen nicht anders. Erstaunlich mutet es da an, dass es gerade in der vermeintlich bösen DDR deutlich weniger Kindstötungen, Misshandlungen und minderjährige Missbrauchsopfer gab.
Nachgefragt werden muss aber auch, ob mit der Verdoppelung der Kindesentzüge seit 2003 auch eine Halbierung etwa der Kindstötungen, Misshandlungen und Missbräuche gab. Darüber schweigen sich die offiziellen Stellen geflissentlich aus.

Nach wie vor bleibt es so, dass Kinder auch bei denunziativem Verdacht aus dem Elternhäusern genommen werden. So schnell lassen sich dann ungeliebte Nachbarn oder auch ungewöhnliche Familien auseinander nehmen. Alles im Namen des so genannten Kindeswohls. diesen Begriff gibt es übrigens einmalig in Deutschland. Überall sonst in der Europäischen Union spricht man da lieber von den höchsten Interessen des Kindes, und das bleibt meist das Zusammenleben mit den Eltern.

Noch ein Wort zur Jugendhilfe in der DDR. Dort gab es die auf Kreisebene installierten Jugendhilfeausschüsse. Diese setzten sich aus Mitarbeitern des Jugendamtes und engagierten Bürgern zusammen. Beschlüsse über Hilfemaßnahmen wurden nur in Einstimmigkeit verabschiedet und die öffentliche Kontrolle gelang schon aufgrund der Zusammensetzung dieser Ausschüsse wesentlich besser, da diese auch jährlich neu gewählt wurden. Kinder aus den Familien zu nehmen war nur üblich in ganz wenigen Fällen aus politischen Gründen, sonst meist auf Wunsch und mit Zustimmung der Eltern oder auf ausdrücklichen Wunsch der Kinder und Jugendlichen selbst. Die Hinweise zu Problemen kamen niemals ausschließlich aus der fragwürdigen und anonymen Nachbarschaft sondern regelmäßig aus den Kindereinrichtungen, Schulen und den Familien selbst.
Und den eigenartig anmutenden Begriff der „Wirtschaftlichen Jugendhilfe“ gab es gleich gar nicht. Damals waren eben Erziehung, Bildung und Betreuung staatliche Aufgaben und wurden auch so finanziert. Heute ist selbst die Jugendhilfe zu einem wirtschaftlichen System verkommen. Aus staatlicher Hilfe wurde staatliche Kontrolle und die Jugendämter definieren offensichtlich ihre Erfolge über die Zahl der Sorgerechtsentzüge und Sorgerechtseinschränkungen. Und das mit Hilfe von Gerichten, die doch eigentlich die Aufgabe haben, den Rechtsstand zu wahren. Und dazu gehört im Kern auch das unveräußerliche Recht von Männern und Frauen auf Elternschaft und der Kinder auf ein Leben in der Familie.

An diesen Tatsachen ändert auch die heuchlerische und vergleichsfreie Statistik der Jugendhilfe nichts. Es wird Zeit, das System der Jugendhilfe auf seine wirkliche Tragfähigkeit zu überprüfen und vor allem Kontrollmechanismen einzurichten, die den staatlichen Interessen genau so gerecht werden wie den Interesen der Eltern und vor allem denen der betroffenen Kinder!

Autor:
Olaf Hoffmann
e-mail
Web: www.gera-de-aus.de
Telefon: 02682964570

Quelle : pr-inside.com